Diener der Erkenntnis

Der Erste Doktor landet zusammen mit Ian und Barbara im Jahr 48 vor Christus in Alexandria. Ian und Barbara besuchen die berühmte Bibliothek und treffen dort auf Reneneth, eine Dienerin der Erkenntnis. Als diese von einem römischen Legionär bedrängt wird, retten Ian und Barbara Reneneth und bringen sie in die TARDIS. Das ruft kurz darauf die Krells auf den Plan, die Risse in der Zeit verschließen wollen. Doch ist nicht direkt klar, wer oder was die Risse in der Zeit verursacht hat.

 

Bei „Little more sonic“ handelt es sich um ein Fanprojekt, die selbsterdachte Geschichten um Doctor Who vertonen und kostenfrei für andere Fans und Neugierige zur Verfügung stellen. Ich habe mir ein Hörspiel mit dem ersten Doktor herausgesucht.

Zu allererst bin ich natürlich sehr erfreut darüber, dass es sich hierbei um ein Historical handelt, wie ich sie mit dem Ersten Doktor so gerne mag und die meiner Meinung nach auch sehr gut zu Barbara als Geschichtslehrerin passen. Das merke ich in diesem Hörspiel deutlich, vor allem in den Szenen, als Barbara und Ian alleine sind und sie ihm immer wieder Dinge erklären kann und vielleicht auch muss.
Ian verhält sich im Gegenzug etwas arrogant gegenüber den historischen Personen, aber gerade das sagt mir, dass die Charaktere sehr gut getroffen wurden. Vor allem seine Naivität, als sie schlussendlich herausfinden, dass nicht Reneneths verhinderter Tod die Krells heraufbeschworen hat, sondern die Tatsache, dass die große Bibliothek von Alexandria vor dem Brand geschützt wurde und das Römische Reich seinen Worten zufolge nun bestehen bleiben könnte, da das Wissen aus der Bibliothek bewahrt werden würde.
Die Krise, die sich zum Ende des Hörspiels ergibt, dadurch dass Reneneth Suizid begeht, steuert dazu bei, dass das Hörspiel mit seiner kleinen, eher überschaubaren Handlung zuletzt doch noch eine große Wirkung bekommt. Es zeigt allerdings auch, dass der Doktor, sowie Ian und Barbara dorthingehend versagt haben.
Das einzige, was ich mir an dieser Stelle noch wünschen würde, wäre ein Verweis darauf, dass in diesem Hörspiel deutlich über Suizid gesprochen und dieser auch beschrieben wird.
Ansonsten bin ich mit der Handlung wirklich sehr zufrieden, da es für mich viel weniger an Fanfiction erinnert, als beispielsweise die Kurzgeschichte „A big hand for the Doctor“. Außerdem ist es nett, einmal ein Hörspiel mit einer Lauflänge von nur 30 Minuten zu haben, das trotzdem alles wichtige beinhaltet.

Finden könnt ihr das Hörspiel übrigens hier.

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